Gelbohriger Bulbul

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Sri Lanka-Gelbohrbulbul „Pycnonotus penicillatus“ (Blyth, 1851)

Das Büschel gelber Federn über dem Ohr und der weiße Streifen vor dem Auge unterscheiden ihn leicht von allen anderen Bulbuls. Weibchen unterscheiden sich von Männchen durch ihre etwas kleinere Größe und die breiten gelben Schwanzspitzen. Diese Vögel erreichen eine Länge von 18,5 – 20 cm.

Gelbohrzwiebeln sind auf die höheren Hügel beschränkt, meist oberhalb von 1.700 Metern Höhe. An den Westhängen steigen sie zwar bis auf etwa 1.100 Meter ab, auf der Ostseite des Zentralgebirges sind sie jedoch selten unter 1.200 Metern zu sehen. Sie kommen auch in den höheren Teilen der Knuckles Range und Sinharaja vor.

Sie sind eher scheue Vögel , die sich im Allgemeinen im Wald aufhalten und gelegentlich auch in Gärten zu sehen sind. Der scharfe „Whee, whee, whee“-Ruf ist unverkennbar. Sie versammeln sich in großer Zahl und ernähren sich bevorzugt von Beeren zwischen Sträuchern und in der Mitte des Blätterdachs. Gelbohrbirnen brüten das ganze Jahr über, mit zwei Höhepunkten im März-Mai und August-Oktober (der erstere ist der Hauptgipfel). Ein offenes, becherförmiges Nest wird in einer Baumgabel etwa 3-5 Meter über dem Boden gebaut. Das Nest besteht größtenteils aus grünem Moos, die Schale ist mit feinen Farnen und Wurzeln ausgekleidet. Die gesprenkelten Eier, die manchmal rosa mit rotbraunen Markierungen erscheinen, messen etwa 23,4 x 16,7 mm.

Die Zucht findet während zweier ausgeprägter Jahreszeiten statt; März bis Mai und August bis September. Beide Vögel graben die Nistkammer aus. Der Kammereingang liegt normalerweise 3 – 6 Meter über dem Boden, manchmal auch höher. Der Durchmesser des Eingangs beträgt etwa 25 cm, die Kammertiefe beträgt 0,5 cm. Es werden keine Nistmaterialien verwendet und bis zu drei reinweiße Eier. Beide Elternteile beteiligen sich am Ausbrüten der Eier und an der Fütterung der Jungen.

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【LK94008585: Text von Lakpura™. Bilder von Google, Urheberrechte liegen bei den Originalautoren.】
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